Praxis für Ganzheitliche Tierverhaltenstherapie
Tierpsychologin Ramona Meißner
Fachgebiete: Hund und Katze (Schwerpunkt Katzen)
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Damit möglichst viele Tiere von meinen langjährigen Erfahrungen profitieren können, stelle ich meine vielfältigen Erkenntnisse allen Besuchern dieser Info-Webseite kostenlos zur Verfügung. Ergänzend dazu gibt es auch noch eine spezielle Seite für Katzenhalter.
Kompetente Hilfe an Ihrem Wohnort finden Sie auch im Tierpsychologen-Netz, beim Berufsverband der Tierpsychologen oder bei einem Animal-Learn-Hundetrainer.
Meine Arbeitsweise als ganzheitliche Tierpsychologin:
Viele Tierhalter fühlen sich mit dem Verhalten von Hund oder Katze völlig überfordert, verzweifelt oder ratlos. So mancher reagiert dann auch mal gereizt, wütend und laut. Eine verärgerte oder innerlich genervte Stimmung verschlimmert allerdings die ohnehin schon angespannte Lage noch mehr - zumal man Tieren nichts vormachen kann, sie sind Meister im Wahrnehmen von (auch unbewußten!) Aggressionsgefühlen, Mimik und Gestik des Menschen.
Mit Gewalteinwirkungen, Zwang oder hektischem Geschrei verschafft man sich bei Tieren keineswegs den erhofften Respekt! Vielmehr sind große Unsicherheit, Angst, Vertrauensverlust, körperliche Schäden und enormer Streß die Folgen - wobei Streß bekanntlich auch die Motivation, Konzentration und Lernfähigkeit stark beeinträchtigt.
Es besteht bei solch einem Erziehungsstil außerdem immer die Gefahr, daß das Tier früher oder später mit Gegenaggression antworten wird - was dann eine völlig gesunde Reaktion wäre!
Häufig werden sogar liebevoll gemeinte menschliche Verhaltensweisen von Hunden und Katzen als massive Bedrohung empfunden und artgerecht mit Abwehr (z.B. Fauchen, Schnappen, Weggehen) beantwortet, was dann beim Menschen wiederum zu Unverständnis, Ärger und Enttäuschung führt - schließlich hatte er doch "gute" Absichten!
Solche gegenseitigen Mißverständnisse in der alltäglichen Kommunikation sind sehr häufig die Ursache für Probleme zwischen Mensch und Tier.
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Mein Umgang mit Tieren und meine tierverhaltenstherapeutische Arbeitsweise basieren stets auf den folgenden Grundsätzen:
►Liebe und Respekt für die individuelle Persönlichkeit, die Würde, Bedürfnisse und Gefühle des Tieres
►Positive Motivation der Tiere nach den Grundsätzen anerkannter Lernpsychologie
►Berücksichtigung von Verhaltensbiologie und rassespezifischen Eigenschaften
►Artgemäße Mensch-Tier-Kommunikation ohne gegenseitige Mißverständnisse
►Liebevoll-konsequente Führung eines Hundes statt Härte und Dominanzgehabe
►Erläuterung der Problemursachen und Vermittlung von Hintergrundwissen zu allen relevanten Themen
►Individuell abgestimmtes Therapiekonzept
►Therapieunterstützung bei Bedarf durch Naturheilkunde und Energiearbeit
ZIEL: Harmonie, Freude und Vertrauen in der Mensch-Tier-Beziehung
Psychische und körperliche Gewalt- bzw. Schmerzeinwirkungen lassen sich in keinster Weise mit meinen Vorstellungen von Tierschutz und Liebe/Respekt für ein fühlendes Lebewesen vereinbaren und werden von mir auch nicht mehr diskutiert, sondern strikt abgelehnt!!
Da der Begriff "Gewalt" von jedem Menschen (und auch Tierpsychologe oder Hundetrainer) anders definiert wird, möchte ich Ihnen an folgenden Beispielen verdeutlichen, was ich insbesondere darunter verstehe:
Würge- und Stachelhalsbänder
Elektro- und Citrusduft-Reizgeräte
regelmäßiges Leinenrucken im sensiblen Hals- bzw. Nackenbereich
auf die Nasenwurzel drückendes Halti
scharfer Strahl aus der Wasserpistole
Anschreien oder Beschimpfen des Tieres
Beine wegziehen für die "Platz"-Position
Nackenfellschütteln
Tiernase in Urin/Kot drücken
mit Gegenständen auf das Tier werfen
den Hund bzw. Welpen auf den Boden niederdrücken
Isolations-/ Zwingerhaltung ohne Familienanschluß
Aufzwingen von Maulkorb oder Halskragen ohne behutsame, vorherige Gewöhnungstherapie
das Tier gegen seinen Willen auf den Rücken legen
den Willen bzw. die Persönlichkeit des Tieres zu brechen, um menschliche Bedürfnisse durchzusetzen
die Individualdistanz des Tieres zu unterschreiten oder sonstige Bedürfnisse zu mißachten
einen Hund zum Befehlsempfänger zu degradieren und seine eigenen Wünsche und Ideen ständig zu unterdrücken.
Gewalteinwirkungen bzw. ein aggressiver, lauter oder unterdrückender Umgang mit dem Tier sind immer ein Zeichen von Schwäche, Hilflosigkeit, Bequemlichkeit oder fachlicher Inkompetenz!
Langfristig lassen sich Erziehungs- und Therapieerfolge nach meiner Überzeugung niemals auf der Grundlage von Zwang und der Angst vor Strafe erzielen, sondern nur auf der Basis von FREIWILLIGKEIT des Tieres!
Die Kunst des Tierpsychologen bzw. Tierhalters besteht darin, das Tier nach den Grundsätzen der Lernpsychologie dazu zu bringen, VON SICH AUS ein bestimmtes erwünschtes Verhalten zu zeigen bzw. ein störendes Verhalten dauerhaft zu unterlassen.
In diesem Zusammenhang möchte ich allen Hundehaltern empfehlen, grundsätzlich kein Halsband zu verwenden, sondern lieber ein weiches Brustgeschirr. Zur Begründung lesen Sie bitte den Infotext einer Kollegin der Hundeschule Educani:
Info "Brustgeschirr besser als Halsband" lesen..
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Niemandem braucht es peinlich zu sein, wenn er mit seinem Haustier irgendein Verhaltens- bzw. Erziehungsproblem hat. Auch gut informierte und sehr erfahrene Tierhalter sind davon betroffen. Schließlich kann niemand alles wissen - und auch als Tierpsychologe weiß man selbstverständlich nicht alles und lernt mit jedem Fall etwas hinzu.
Entscheidend ist, daß Sie sich der Verantwortung gegenüber Ihrem Tier bewußt und innerlich wirklich bereit sind, etwaige eigene Fehler jetzt einzusehen und sich helfen zu lassen - zum Wohle aller beteiligten Haustiere und Menschen.