Neben artgerechter Haltung, Kommunikation, Erziehung und Pflege, einer harmonischen Mensch-Tier-Beziehung und liebevoller Zuwendung ist hochwertige Ernährung die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Haustiere!
Futterempfehlungen für Ihren Liebling
______________________________________________________________________________
Sehr viele Krankheitssymptome haben ihren Ursprung im Darm (Hauptsitz des Immunsystems). Daher sollte jeder Tierhalter der Ernährung seines Lieblings ganz besondere Beachtung schenken.
Wenn man sich das Freßverhalten der Wildkatzen/Wölfe/Wildhunde in freier Natur anschaut, stellt man fest, daß alle Beutetiere (z.B. Kanninchen, Mäuse, Rehe) roh gefressen werden; samt Muskeln, Knochen, Haut, Sehnen, Lunge, Pansen, Innereien, Mageninhalt etc. - wobei letzterer auch vorverdaute, pflanzliche Bestandteile enthält.
Der überwiegende Teil der Nahrung unserer Hunde und Katzen sollte demzufolge natürlich aus FLEISCH bestehen - entweder in Form von hochwertiger(!) Fertignahrung in Dosen oder Kroketten, als Rohfütterung (=sog. Barfen), abgekochtem bzw. gedünstetem Fleisch, luftgetrockneten Fleischstücken oder einer kombinierten Mischung.
Aus meiner persönlichen Überzeugung und Erfahrung heraus ist grundsätzlich JEDE dieser Fütterungsarten in Ordnung. Denn entscheidend ist für mich immer die Verträglichkeit im jeweiligen Einzelfall(!) - weswegen ich auch jegliche Form von Pauschalempfehlung (z.B. ausschließliche Rohfleischfütterung) ablehne.
Auch geschmackliche Vorlieben/Abneigungen des Tieres (insbes. bei Katzen), Energiebedarf und etwaige Erkrankungen müssen selbstverständlich berücksichtigt werden.
Jedes Haustier ist ein INDIVIDUUM, lebt mit seinem Menschen unter ganz individuellen Umständen und verfügt über eine ganz individuelle Konstitution und Lebensenergie. Daher kann es niemals nur EIN richtiges Futter für ALLE Tiere geben!
Hinzu kommt, daß nur die wenigsten der (oftmals überzüchteten) Haustiere heutzutage wirklich absolut topfit, allergiefrei und auf allen Daseinesebenen so gesund sind, daß sie jede Futterart problemlos vertragen/verwerten können. Fast alle meine bisher betreuten Tiere hatte mit Unverträglichkeiten gegen mehrere Fleisch- und/oder Getreidesorten zu tun - was sich durch einen bioenergetischen Allergietest schnell und einfach feststellen läßt (solche Testmethoden sind aber schulmedizinisch nicht anerkannt).
Viele Tiere werden bereits mit einer geschwächten Lebenskraft bzw. Gesamtkonstitution, einer seelisch-geistigen Vorschädigung (z.B. ängstliches Muttertier) oder erbtoxischen Belastung geboren und kränkeln dann schon ab dem Welpenalter mit einem schwachen Immunsystem vor sich hin.
Das ist auch nicht verwunderlich angesichts der enormen Belastungen unserer modernen Gesellschaft, denen unsere Tiere hilflos ausgesetzt sind..
..chemische Zusätze in vielen Tiernahrungs- und Pflegemitteln, Formaldehyd in Möbeln, giftige Lösungsmittel in Wandfarben, lebenslanger Parasitenschutz mit Insektiziden, Antibiotika, Großstadtlärm, Autoabgase, Schwermetalle in Fischen und Wasser, Funk- und Elektrosmog, Röntgenstrahlung, emotionaler Streß, oftmals fehlende Rückzugsmöglichkeiten, Bewegungsmangel, negative Energien durch den Halter, mangelhafte Aufzuchtbedingungen u.a.
Die Entwicklung allermöglicher chronischer (Autoimmun-)Erkrankungen (insbes. Allergien und Krebs) hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Eine Neigung zu bestimmten Krankheitssymptomen oder Schwächen über viele Generationen kann durchaus weitervererbt oder auf energetischer Ebene weitergegeben werden - wobei diese ganzheitliche Sichtweise jedoch wissenschaftlich-schulmedizinisch nicht anerkannt ist, genauso wenig wie der schädliche Einfluß von Funk- und Elektrostrahlung.
***
Täglich zwei rohe oder gekochte Mahlzeiten selbst zuzubereiten ist natürlich zeit- und arbeitsaufwändiger als eine Dose/Packung mit Fertigfutter zu öffnen und müßte vom Tierhalter ggfs. erstmal richtig erlernt werden. Denn die Zubereitung von selbstgemachten, gut verdaulichen Tier-Mahlzeiten in einem wirklich ausgewogenen Nährstoffverhältnis erfordert vom Tierhalter sehr viel Fachwissen über artgerechte Ernährung, Lebensmittelkunde, Nährstoffbedarf, Verstoffwechselung und Physiologie des jeweiligen Tieres.
Ein stressiger Berufs- und/oder Familienalltag mit allenmöglichen Verpflichtungen/Terminen läßt vielen Menschen jedoch gar nicht die nötige Zeit und Ruhe dafür, sich intensiv mit dem Thema und der täglichen Zubereitung zu beschäftigen. Auch der Kostenfaktor für frisches Biofleisch/Fisch/Gemüse und der erhöhte Platzbedarf für die Vorratslagerung im Gefrierfach könnte für viele Menschen problematisch sein - genauso wie das regelmäßige Heranschleppen der Zutaten für nichtmotorisierte, kranke oder ältere Leute. Daher darf/sollte man meiner Meinung nach keinen Tierhalter einfach verurteilen, der sich aus irgendwelchen persönlichen Gründen nicht dazu in der Lage fühlt.
***
Also braucht man einen richtig guten Kompromiß: Fertigfutter aus hochwertigen Rohstoffen in Lebensmittelqualität - und zwar ohne die vielfach üblichen chemischen Zusätze!
Ebenso wie beim Feuchtfutter gibt es auch bei Trockenfutter-Kroketten ganz enorme Qualitätsunterschiede, abhängig von folgenden Faktoren: Rohstoffqualität, Herstellung und Bearbeitung der Rohstoffe, Frischezustand, Transportbedingungen, Lagerung, Beimengung von chemischen Zusatzstoffen u.a.
Und hinter der mittlerweile recht negativ geprägten Bezeichnung "tierische Nebenprodukte" können sich durchaus sehr wertvolle Nahrungsbestandteile verbergen - aber eben leider oft auch minderwertige Schlachtabfälle. Hier sollte man dem Anbieter/Hersteller sehr genau und kritisch auf den Zahn fühlen.
***
Ich habe schon erschreckend viele Hunde und Katzen kennengelernt, die unerklärliche chronische Erkrankungen hatten oder auch "nur" unter Stimmungsschwankungen, Antriebsschwäche u.a. litten (je nach individueller Konstitution und Anfälligkeit) und die nach Umstellung auf hochwertige Nahrung allmählich wieder gesundeten und Wohlbefinden entwickelten.
Mittlerweile gibt es glücklicherweise auch Firmen, die naturbelassene, hochwertige Produkte anbieten. Hier einige Empfehlungen für Sie:
www.vet-concept.com
Sehr umfangreiches Sortiment für Hunde und Katzen - Futter, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukte
www.terra-canis.de
Leckere Hausmannskost für Hunde!
www.herrmannshundefutter.com
100% pures Biofleisch, Menüs und Naturhappen
www.almonature.de
Viele Sorten Fleisch & Fisch pur ohne Zusätze für Hunde/Katzen Meine Empfehlung bezieht sich aber nur auf die Fisch- und Huhndosen!
www.anibio.de
Bioli-Hundesalami für gesundes Kauvergnügen!
www.biohundekekse.de
Die Vollkornbäckerei für Ihren Hund!
Und nach langem Suchen kann ich nun endlich auch ein hochwertiges Futter für Nagetiere und Vögel empfehlen:
www.papageien-baeckerei.de
Gesunde, vielfältige Leckereien, Spielzeug und Edelstahlvolieren ohne giftige Zinkverdrahtung
www.hasenhaus-im-odenwald.de
Artgerechte Nahrung und Beschäftigung für Nager / Kaninchen
***
Um das Interesse des Tieres an einem neuen Futter zu wecken und die Chance der Akzeptanz zu erhöhen, sollten Sie Ihren Liebling zu einer hungrigen Tageszeit gutgelaunt und spielerisch damit bekanntmachen. Geheimnisvolles Einbuddeln, Fährtenlegen oder Verstecken hinter dem Körper macht aus der Sache zugleich ein spannendes (Jagd)Spiel.
Damit der gesamte Organismus, insbes. das Verdauungssystem des Tieres sich auf eine gleichbleibend ausgewogene Nährstoffversorgung einstellen kann, sollte man nicht mehrere Futtermarken mit völlig unterschiedlicher Qualität durcheinander füttern! Dies würde nur unnötigen Streß für das Verdauungssystem bedeuten, weil sich die Enzyme und Verdauungssäfte immer wieder anderen Bedingungen anpassen müßten.
Wenn Sie also Ihrem Tier z.B. Futter von zwei Firmen geben möchten (sofern der Darm stabil genug ist für den ständigen Wechsel!), dann sollten beide Futtermarken einschließlich aller Kauartikel und Leckerchen unbedingt von gleich guter Qualität und natürlich frei von chemischen Zusätzen sein!
***
Aufgrund des hohen Nährstoffgehalts und guter Verdaulichkeit braucht man übrigens bei hochwertigem Futter wesentlich kleinere Mengen füttern. Außerdem fühlen sich die Tiere länger gesättigt und haben geringere Kotmengen.
***
Wenn Sie Ihrem Raubtier bei Ihrer eigenen Essenszubereitung etwas abgeben wollen, dann bitte stets OHNE Salz, Gewürze, Zucker, Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade/Kakao, Koffein, lactosehaltige Milch, Rosinen, Weintrauben, chem. Konservierungsmittel und sonstige künstliche Zusatzstoffe!!
Katzen (insbes. langhaarige) brauchen unbedingt stets einen Topf Katzengras zur freien Verfügung, damit sie ihre beim Putzen geschluckten Haare erbrechen können. Andernfalls besteht die Gefahr, daß ein fester Haarballen im Darm zu einem lebensgefährlichen Darmverschluß führen kann.
***
Trockenfutter-Kroketten sollten sofort nach Öffnung der Tüte in eine luftdicht verschließbare Box umgefüllt werden, um das volle Aroma zu erhalten und insbesondere die Entstehung von Futtermilben zu verhindern.
Auf Feuchtfutter bilden sich recht schnell krankmachende Bakterien, wenn es länger als ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur im Napf herumliegt. Da man übrig gebliebene Reste später nicht mehr verwenden sollte, entsteht beim Dosenfleisch (insbes. bei Einzeltierhaltung) meist relativ viel bezahlter Abfall.
***